Definition von Digital Brand Management

Der Meinungsaustausch über „Digital Brands“ im Marketing sind noch recht neu. Hauptsächlich durch  Werbeagenturen und Beratern wird dieses Thema geartet, seit die Internetnutzungszahlen drastisch gestiegen sind. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es mit dem Begriff „Digital Brands“ und seiner Bedeutung innerhalb einer wissenschaftlichen Vertiefung kaum stattgefunden hat.

 

„Digital Brands“ ist als Begriff mit „branding“ (engl. Markenbildung, Markenpolitik) verbunden und definiert die enge Zusammenführung von Unternehmen, Marke, Produkt, sowie Konsumenten. Im Online-Bereich spricht man häufig auch von Online-Marken, bzw. Online-Brandings. Wie schon oben erwähnt, ist dies ein recht neues, kaum analysiertes Forschungsfeld im Bereich der Marken und des Marketings. Diese sind Größen, die im Allgemeinen in der Betriebswirtschaft, und auch im Marketing selber anzutreffen sind.  Um diese Größen besser veranschaulichen zu können, werden in Lektüren oft Unternehmen mir einer großen Reputationen benutzt, wie z. B. IBM, Volkswagen, Coca Cola, etc. Dabei handelt es sich bei diesen Namen und deren Produkten hauptsächlich um physische Produkte, also Konsum –bzw. Luxusgüter, aber auch entsprechende Dienstleistungen. Digitale Güter- und Dienstleitungen werden hierbei nicht berücksichtigt.

 

Zu diesen Unternehmen mit ihren physischen Produkten sind vor einigen Jahren digitale Großunternehmen, wie z. B. Google, eBay, oder Amazon, hinzugestoßen, die sich mit Hilfe von rein internetbasierenden Aktionsmodellen als digitale Unternehmen eine rapide Bekanntheitsgradsteigerung sichern konnten. Diese Unternehmen werden mit ihren Dienstleistungen und Produkten grundsätzlich unter dem Begriff der „Netzmarken“ geführt.

 

Um dem Wandel der Zeit folgen zu können, treten vermehrt klassische Marken online auf. Für diese Unternehmen ist es eine große Herausforderung, ihre Marken, die lediglich in der physischen Welt verfügbar sind, auch in der digitalen Welt anzubieten. Mit Hilfe der Vorgehensweisen, welche die oben erwähnten Internetunternehmen erfolgreich angewandt haben, hat das Internet ein durchaus großes Potential, für die Erschaffung von digitalen Marken, da diese lediglich virtuell und ohne Erscheinung ein der physischen Welt auftreten. Daher spricht man von internetorientierten Geschäftsmodellen. 

 

Daher ist der größte Affront, Marketingaktivitäten zweckvoll zu einem gleichförmigen Markenverständnis aus Markenperspektive und technikversierter Internetperspektive zu formen, da diese beiden Perspektiven im Grunde genommen koexistentiell  nebeneinander existieren, nicht miteinander. Hier folgt der am häufigsten begonnene Fehler in der Praxis, nämlich das unreflektierte Übertragen von erfolgreichen, non-digitalen Kommunikationsstrategien in die Onlinewelt, welches meist eins zu eins durchgeführt wird.

 

 

 


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